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  • Samstag, 19 August 2017

    Glasfaser-Vermarktung beginnt in Simonsberg
    vom 19. August 2017      Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten
     
    Gemeinde gewährt einen Zuschuss von 1000 Euro pro Anschluss
    Am Dienstag Auftaktveranstaltung
     
    Simonsberg Was lange währt, soll gut werden: Nach mehreren Versuchen, das schnelle Internet via Glasfaserkabel nach Simonsberg zu holen, soll jetzt ein weiterer Anlauf unternommen werden. Während der Gemeinderat sich seit langem einig ist, dass die Zukunft des Dorfes vom Anschluss an die moderne Technik abhängt, gilt es nun, die Bürger zu überzeugen, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Zudem hat er in seiner Sitzung im Juni einen gewichtigen Anreiz beschlossen: Die Gemeinde gewährt einen Infrastruktur-Zuschuss von 1000 Euro pro Anschluss.

    „Die Anbindung an das Breitbandnetz ist für uns alle von existenzieller Bedeutung“, ist sich Bürgermeisterin Angela Feddersen sicher. „Viele der ortsansässigen Unternehmen kämpfen alltäglich mit den Problemen, die ein langsames Internet für sie bedeutet, speziell wenn sie große Datenmengen übertragen müssen. Jeder, der schulpflichtige Kinder hat, weiß, dass ein stabiler Netzanschluss für die Erledigung von Hausaufgaben inzwischen elementar ist. Auch die Tourismusbranche muss Schritt halten“, sagt Angela Feddersen. Schließlich wundere es niemanden mehr, wenn Feriengäste „ohne Empfang“ am Urlaubsort genervt sind. Laut Feddersen bekommen auch in Simonsberg das Arbeiten im Homeoffice und der Online-Handel einen immer wichtigeren Stellenwert. „Zukünftig werden Immobilien, die ohne einen Glasfaseranschluss zum Verkauf oder zur Miete angeboten werden, die Ladenhüter sein“, ist sie sich sicher.

    Gemeinsam mit der Bürgerbreitbandnetz-Gesellschaft (BBNG), die den Netzausbau verantworten wird, soll das moderne Glasfaserkabel flächendeckend in Simonsberg verlegt werden. „Erst wenn sich 68 Prozent der Haushalte solidarisch erklären, indem sie sich anschließen wollen und gleichzeitig mit dem Provider TNG Stadtnetz GmbH aus Kiel einen Vertrag abschließen, findet der Ausbau bei uns statt“, so Feddersen. Der Infrastrukturzuschuss der Gemeinde werde bis zum 6. Oktober 2017 gewährt. Derzeit nimmt das Projekt enorm an Fahrt auf: Die Gemeindevertreter haben persönlich Handzettel von Haus zu Haus verteilt, um die Bürger zu informieren.

    Am kommenden Dienstag (22.) beginnt um 19 Uhr im Kirchspielskrug eine öffentliche Informationsveranstaltung der Gemeinde, der BBNG und der TNG, und im Anschluss können an diversen Terminen Beratungsgespräche geführt und die Verträge gezeichnet werden. Die Orte und Zeiten sind per Aushang bekanntgegeben worden. „Es geht um uns alle. Das ist unsere Chance. Wir müssen sie ergreifen, sonst fährt der Zug an uns vorbei“, sagt Angela Feddersen.

    ieb/hn
  • Donnerstag, 10 August 2017

    Schnelles Internet Simonsberg lockt mit Internet-Prämie

    vom 13. Juni 2017      Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

    Weil die Simonsberger bislang nur wenig Interesse am schnellen Internet zeigen, will die Gemeinde nun jedem anschlusswilligen Haushalt eine Prämie von 1000 Euro zahlen. 

    1000 Euro für den Glasanfaser-Anschluss soll es in Simonsberg geben.
    1.000.Euro für den Glasfaser-Anschluss soll es in Simonsberg geben.          Foto: hjm

    Der Glasfaserausbau ist in Simonsberg äußerst umstritten. Obwohl es die derzeit modernste und schnellste Technik ist, fanden sich in der Gemeinde vor den Toren Husums bislang nicht genügend Bürger, die ans schnelle Internet angeschlossen werden wollen. Und das sehr zum Ärgernis der Gemeindevertretung, die sich für einen Ausbau ausgesprochen hatte. Der erste Versuch, die notwendige Quote von 68 Prozent für die Bürgerbreitbandnetz-Gesellschaft (BBNG) zu erreichen, scheiterte kläglich mit etwa 20 Prozent. Und auch ein weiterer Versuch, der noch nicht lange zurückliegt, endete mehr als enttäuschend, wie Bürgermeisterin Angela Feddersen in der jüngsten Sitzung der Gemeindevertreter berichtete. „Bisher sind alle Versuche gescheitert, die Bewohner in Simonsberg von der neuen Technik zu überzeugen.“

    Doch es könnte sich eventuell etwas ändern, wie Feddersen sagte. Die Gemeinde gehöre zum Ausbaugebiet der BBNG. „Dies bedeutet, dass wir in den nächsten drei Jahren ausgebaut werden könnten.“ Die Kosten belaufen sich auf gut 1,3 Millionen Euro, so Angela Feddersen. „Zwei Chancen haben wir vertan wegen mangelndem Interesse oder den zu hohen Kosten.“ Die dritte und letzte Chance müsse nun genutzt werden. „Wir als Gemeindevertretung kümmern uns seit Jahren und bemühen uns, das schnelle Internet nach Simonsberg zu holen, aber die Bürger kümmern sich nicht darum.“ Mit einem Aktionsplan will die Gemeinde das Ruder nun herumreißen und die Bürger dazu bewegen, sich doch noch für den Glasfaseranschluss zu entscheiden. Von den 460 Haushalten müssten sich 68 Prozent für die neue Technik entscheiden, das wären 312 Haushalte, rechnete Feddersen vor.

    „Ich schlage vor, dass wir für einen Haushaltsanschluss einen Zuschuss in Höhe von 1000 Euro gewähren“, so die Bürgermeisterin. Finanziert werden könne dieses Zuschussprogramm durch einen zurückliegenden Geländeverkauf mit einem Erlös von 700.000 Euro. Nach kurzen Beratungen und Zustimmung wurde das Zuschussprogramm konkretisiert. „Ab der Vorvermarktung läuft das Zuschussprogramm sechs Wochen.“ Wer in dieser Zeit seinen Antrag stellt, könne mit diesem Zuschuss rechnen. Doch Angela Feddersen machte deutlich, das dies für die Gemeinde Simonsberg die letzte Chance sei. „Ich kann nur an die Bewohner appellieren, dieses Angebot anzunehmen, ein weiteres Angebot wird es nicht geben.“

    – Quelle: https://www.shz.de/17040321 ©2017
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